Palästina

(Über-) Lebenspipelines für Gaza

Seit 1949 schrumpfte Gaza von seinen ursprünglichen 1.111,5 km² zuerst auf die Hälfte (555 km²) und im Folgejahr nochmals auf weniger, als ein Drittel, seiner Ursprungsgröße (362 km²)

Hatte Gaza im Jahr 1947 eine Brunnenförderrate von 26.6 Millionen m³ Wasser jährlich, so blieben davon nach ’49 nur noch 3,1 Millionen m³ übrig – Gaza verlor dadurch also 89 Prozent seiner vorherigen Wasserbestände.

Dieser Umstand alleine hätte bereits zu eklatanten Problemen in der Wasserversorgung geführt.

Durch die Vertreibung der Menschen verdreifachte sich die Bevölkerung in dem Gebiet jedoch zusätzlich noch – quasi über Nacht – von rund 84.500 Menschen in 1948, auf ca. 240.000 Menschen im Jahr 1950.

Die Folge davon war katastrophaler Notstand an eigentlich allem in Gaza, insbesondere aber an Wasser.

Die seitens der Regierung bis dato in Gaza gebauten Klärwerke sind leider absolut unterdimensioniert und die Wasserqualität nimmt weiter stetig ab, während die Population und die benötigte Wassermenge, konträr dazu, durchgängig steigt.

Traurig aber wahr: Man kann in Gaza dem menschlichen Leid dadurch buchstäblich beim Wachsen zusehen.

Ein unvorstellbarer Lichtblick für die Menschen ist in diesem Zusammenhang die Einzige, von uns gebaute und betriebene, große und moderne Wasseraufbereitungsanlage in Gaza.

In Kombination mit Tankwagen sind wir – Dank eurer Spenden – durch diese bereits fähig, 7% der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Die Kindersterblichkeit bei Kindern unter 4 Jahren, verursacht durch verunreinigtes Trinkwasser, ist in Gaza extrem hoch und zuletzt sogar noch gestiegen. Das Grundwasser ist dermaßen stark kontaminiert worden, dass das einfache Nutzwasser, welches beispielsweise zur Reinigung und allgemeine Arbeiten benötigt wird, dafür sorgt, dass den Kindern, durch das Duschen damit, die Haare ausfallen und die Männer vermehrt impotent werden.

Auch aus offiziellen Berichten wird deutlich, dass das wenige, in Gaza noch vorhandene Grundwasser, kontaminiert, also extrem verunreinigt, nitrathaltig und sogar mit Spuren von Uran angereichert ist.

Die Menschen in Gaza brauchen – zu sofort – eine autarke und starke Wasserversorgung!

Sie haben auf Grund der Umstände leider nicht die Chance, ihre Lebenssituation selber zu verändern.

Es liegt an uns!

Wir sehen es als unsere Aufgabe – ja,  als unsere Pflicht – das Leid dieser Menschen zu mildern.

Wir wollen aus dem reinen Überleben ein lebenswertes Leben (er-)schaffen.

Wir wollen deshalb parallel zu unserem bereits bestehendem Tankwagenprojekt (Trinkwasserversorgung)  Wasserpipelines bauen.

Eine einzige Pipeline kann zu sofort 7000 Menschen mit Nutzwasser versorgen!

Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte:
"Sadaqa hat noch keinen Besitz geschmälert. Allah vermehrt das Ansehen seines Dieners, wenn dieser vergibt, und er erhöht jeden, der um Allahs willen bescheiden ist." (Muslim)

Verwendungszweck Gaza Wasserpipelines

Wasserpipelines

Verwendungszweck: PAL5

WICHTIG: Bitte bei der Überweisung als Verwendungszweck nur die von uns aufgeführten Kürzel verwenden.

(Nicht die Namen der Länder und die der Projekte eintragen!)

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